A3Grundlagen der Ernährung von SchulkindernSeite 19
Von Kindern und Jugendlichen häufig konsumierte Getränke:
Limonaden werden aus Trink-, Mineral-, Quell- oder Tafelwasser hergestellt. Sie enthalten Aromaextrakte und/ oder natürliche Aromastoffe. Der Zuckergehalt beträgt mind. 7 %.
A3Grundlagen der Ernährung von SchulkindernSeite 21
Die empfohlene Milch-Verzehrsmenge für Kinder und Jugendliche entspricht etwa drei Portionen Milch oder Milchprodukten pro Tag. Die Schulmilch kann hier einen entscheidenden Beitrag zur regelmäßigen Versorgung leisten, da sie im Abonnement bezogen wird und damit quasi "automatisch" zur Pausenverpflegung gehört.
A4Ernährungssituation von Schulkindern Seite 9
Werbung und Konsumverhalten
Werbung Die meisten Ernährungsratschläge erhalten Kinder und Jugendliche heute nicht von Eltern oder Lehrkräften, sondern aus der Fernsehwerbung. Insbesondere in den Privatsendern wird massiv für Lebensmittel geworben. Nahezu alle Spots laufen dabei den Regeln einer gesunden Ernährung zuwider.
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Anteil der Kinder und Jugendlichen, die "hin und wieder" bzw. "oft" Lebensmittel probieren wollen, die sie neu in der Werbung gesehen haben:
6- bis 7-Jährige 46 % 8- bis 11-Jährige 33 % 12- bis 16-Jährige 23 % Quelle: DGE (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000 (5)
A4Ernährungssituation von Schulkindern Seite 10
Anteil der Kinder und Jugendlichen, die spezielle Kinderlebensmittel aus der Werbung für "ziemlich gesund" bzw. "sehr gesund" halten:
6- bis 7-Jährige 40 % 8- bis 11-Jährige 32 % 12- bis 16-Jährige 27 % Quelle: DGE (Hrsg.): Ernährungsbericht 2000 (5)
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Die folgenden Daten stammen überwiegend aus der Kids Verbraucher Analyse, einer jährlich durchgeführten Repräsentativerhebung zum Konsumverhalten. Befragt werden ca. 2000 Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren sowie deren Eltern.
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Durchschnittlich monatlich verfügbares Geld
bei Kindern und Jugendlichen
Quelle: Kids Verbraucher Analyse 2000 (3)
A4Ernährungssituation von Schulkindern Seite 17
3 Quellen U. Alexy, M. Kersting: Deutsches Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund: Was Kinder essen – und was sie essen sollten München (1999)
I. Barlovic: Kinder in Deutschland – Konsumwelt und Ernährung Ernährungs-Umschau 2 (1999) S. 40 - 43
Verlage Bastei, Springer, Bauer (Hrsg.): Kids Verbraucher Analyse Hamburg (1999 und 2000)
A. Dammler: Ernährung aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen Vortragsunterlage, Icon Kids & Youth. München (1999)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg): Ernährungsbericht 2000 Frankfurt a. M. (2000)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung et al: DACH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr Frankfurt a. Main (2000)
J.M. Diehl: Motivation zu gesunder Ernährung aid-Verbraucherdienst 5 (2000), S. 442 – 449
J.M. Diehl: Werbung und Ernährung, in: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Aspekte der Ernährung im Kindes- und Jugendalter Gütersloh (2000)
Präventionserziehungsprogramm Nürnberg (PEP): Jahresbericht 1998/99 Nürnberg (1999)
V. Pudel, J. Westenhöfer: Ernährungspsychologie Göttingen (1998)
J. Westenhöfer, K. Mattusch: Ernährungsverhalten von Schülern; Abschlussbericht zum fächerübergreifenden Projekt Sommersemester 1999 an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Ökotrophologie Hamburg (1999)
A5Frühstück und Pausenbrot – „Sprungbrett in den Tag“Seite 2
Frühstückssituation von Schulkindern
In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Frühstücks- und Pausenbrotsituation der Schulkinder wesentlich verbessert. Diese Entwicklung kann als Bestätigung der Informationen und Aktionen für Eltern und Kinder gewertet werden. Für den Ernährungsbericht 2000 wurden 2700 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Demnach frühstückt ein Großteil der Schüler täglich, meist gemeinsam mit Familienmitgliedern. Aber immerhin 21 % der Kinder unter 12 Jahren und 42 % der älteren Schüler frühstücken häufiger allein, 6 bzw. 15 % frühstücken wochentags sogar immer allein.